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By Barbara Stollberg-Rilinger

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Der allgemeine Verpflichtungscharakter der Reichsabschiede wurde daher die ganze Frühe Neuzeit hindurch de facto nie vollkommen durchgesetzt. Die Verbindlichkeit der Beschlüsse auch für diejenigen, die ihnen nicht zugestimmt hatten, ließ sich gegen mächtige Reichsstände nicht erzwingen – vor allem deshalb, weil es dafür keine von den Ständen unabhängige Exekutivinstanz gab. Vor allem in Religionsfragen sollte sich das später zeigen. Dennoch arbeiteten gerade im 16. Jahrhundert die Reichstage durchaus effizient.

Das heißt, dass über die Köpfe der Landesherren hinweg alle Untertanen gleichermaßen, unmittelbar und individuell erfasst worden wären. Der Gemeine Pfennig hätte dem Reich als Ganzem Zugriff auf die finanziellen Ressourcen der Territorien ermöglicht und eine wesentliche Grundlage für die Etablierung moderner staatlicher Strukturen auf Reichsebene gelegt. Genau aus diesem Grund scheiterte die Durchführung des Gesetzes im Laufe der ersten Jahrhunderthälfte; es lag nicht im Interesse der Landesherren.

Viele der großen Landesherren vermochten hingegen davon zu profitieren und ihre Territorien auf Kosten des Ritteradels weiter zu arrondieren. Dieser niedere Adel beharrte darauf, sein Recht (bzw. was er dafür hielt) mit Waffengewalt zu verfolgen. Ein als zunehmend bedrohlich wahrgenommenes Phänomen war daher das unkontrollierte Fehdewesen im Reich. Ein Monopol legitimer Gewaltausübung gab es noch nicht. Gerade angesichts zunehmender wirtschaftlicher Verflechtung war es besonders wichtig, die Sicherheit und Freiheit des Warenverkehrs, die Zuverlässigkeit der Münzen und des Kreditwesens usw.

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