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By Siggi Weidemann

Alle wollen nach Amsterdam: wegen der baumgesäumten Grachten und des vom Seewind geprägten Klimas, der vielen Fahrräder und natürlich Vincent van Goghs Sonnenblumen. Aber auch wegen der Cannabiswolken und der roten Schaufenster – und weil, wo einst der bürgerliche Ungehorsam herrschte, heute das »interkulturelle« test gepredigt wird. Siggi Weidemann kennt die ganze Vielfalt der zeitlos genialen Hauptstadt, der Heimat Cees Nootebooms, Anne Franks und Rembrandts: Er nimmt uns mit zum Dreigrachtenhaus, zu den schönsten Hinterhofoasen und zeigt uns den Charme skurriler Probierstuben und bunter Märkte – und wo der Amsterdamer hingeht, wenn es »lekker« und »smakelig« sein soll.

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Als Fremder habe ich die Erfahrung gemacht, dass Amsterdamer zunächst auf Distanz gehen. Als Fremder setzt man sich nicht neben sie oder an ihren Tisch. Een praatje wil maken, miteinander reden, das gibt’s vielleicht nach einer Gewöhnungsphase. Vor allem will ein Amsterdamer wissen, was ein Ausländer von seiner Stadt denkt. Eine Charaktereigenschaft, die ich bei Cees Nooteboom wiederfinde. « Einmal aufgetaut, wollen Amsterdamer viel von Fremden wissen. Woher Sie kommen, was Sie hier wollen, wo Sie übernachten, was Sie tun.

Ich nahm mir die Warnung zu Herzen, und als mir dieses Rad auch geklaut wurde, kaufte ich ein gebrauchtes beim Fahrradhändler. Später erfuhr ich, viele Händler würden auch geklaute Räder verkaufen. Amsterdamer sind hervorragende Radler, ihnen macht das fietsen Spaß, es ist praktisch und vermittelt ein Gefühl individueller Freiheit. Es ist zudem ein hervorragendes Fortbewegungsmittel, solange es nicht bergauf geht, aber Hügel gibt es hier ja nicht. 33 Das Rad gehört zu den elementarsten Dingen und hat einen stark nivellierenden Effekt.

Weil sich der Bekanntenkreis seiner Wurzeln bewusst ist, sie gemeinsam im »Zwaantje« gesungen und getrunken hatten, wurde dieser Chor im »Zwaantje« gegründet und heißt Zwaanenkoor, Schwanenchor. 63 Etwa zehn Jahre hing das Schild niet te koop, niet te huur, nicht zu kaufen, nicht zu mieten, im Fenster einer anderen Institution, »Café Brandon«. Das Besitzerehepaar hatte keine Lust mehr. Ich sah sie dann oft beim Kaffee allein in ihrem Café. Auch die zwei vornehmen Damen sahen sie dort Kaffee trinken, klopften und baten um Einlass.

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