Download Ideengenerierung mit Konsumenten im Internet by Jan Henrik Soll, Prof. Dr. Holger Ernst PDF

By Jan Henrik Soll, Prof. Dr. Holger Ernst

Die Dissertation von Herrn Soil leistet zwei wesentliche Beitr~ige: Zum einen kann die Arbeit von Herrn Soil dem Themenkomplex ,,Virtuelle Kundenintegration in die Neuproduktentwi- lung (VKI)' zugeordnet werden. Die Nutzung des Internets ffir die Einbindung yon Kunden in die Neuproduktentwicklung verspricht grotge Potenziale, insbesondere in M~irkten beziehun- weise Industrien, in denen grotge Distanzen zwischen Kunden und Herstellern bestehen (z. B. Konsumgfiter). Da es kaum aussagef~ihige empirische Befunde zur virtuellen Kundenintegra- on in die Neuproduktentwicklung gibt, liefert die vorliegende Arbeit erste wichtige Hinweise zu einem bisher kaum erforschten Aspekt der VKI, n~imlich der Einbindung von Kunden in die frfihe section der Neuproduktentwicklung, d. h. die Ideengenerierungsphase. Zum anderen leistet die Arbeit von Herrn Soil einen Beitrag zur Innovationsforschung, der - abh~ingig vom Medium web zu sehen ist. In der Innovationsforschung gibt es zahlreiche die sich mit vorteilhafien Eigenschaften von Konsumenten oder Kunden, die von - ternehmen in Innovationsprozesse eingebunden werden sollten, besch~iftigen. Ein prominenter Vertreter dieser Forschungsrichtung ist die ,,Lead User'-Forschung, die allerdings weitgehend auf Industriegfiterm/irkte beschr/ankt ist. Obwohl es erste Ans~itze gibt, den ,,Lead User'-- satz auch auf Konsumgfiterm~irkte zu erweitern, muss guy einschr~inkend sagen, dass sich die bisherigen Studien auf ganz spezifische Industrien (Industrien mit stark ausgepr~igtem H- bycharakter) beschr~inken, die eher untypisch ftir klassische Konsumgfiter sind. Grunds/itzlich ist daher zu vermuten, dass sich die Befunde bisheriger ,,Lead User'-Arbeiten nicht automatisch auf ldassische Konsumgfiter fibertragen lassen. Die bisherigen ,,Lead User'-Arbeiten vernach- Effekte, die in Konsumgfiterm/irkten eine starke Rolle spielen.

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Diese k6nnen sowohl aus unternehmensinternen als auch aus -externen Quellen stammen (einen ~berblick liefert etwa Wind 1982, S. 247-248). Im Vordergrund dieser Arbeit steht dabei die Untersuchung des Konsumenten als Ideenquelle. Eine Ideenbewertung erfolgt in der Regel durch ein Unternehmen selbst, aber auch hier kann es sinnvoll sein, Konsumenten einzubinden (Ftiller et al. 2003, S. 41). Ob dies m6glich ist, h/ingt in erster Linie yon der Aufgabenstellung und ihren F/~higkeiten ab. In Konsumgtiterbranchen spielen Konsumenten bisher in aller Regel nur eine passive Rolle (Sethi et al.

Ir radikale Produktinnovationen geeignet sind. Ein Grund hierflir ist die so genannte ,,functional fixedness". Danach behindern gewohnte Verwendungsweisen eines Produktes oder bekannte L6sungswege far ein Problem das Finden neuer, andersartiger, tiberlegener L6sungsans/itze (Adamson 1952, S. 288). )idanlich/iuflern sich Christensen et al. (1998) sowie Goldenberg et al. (2003, S. 120), die davon ausgehen, dass eine radikale technologische Innovation die Bedtirfnisse bestehender Kunden gerade nicht erfallt.

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